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Ecuador:
Passend zu den Wetterereignissen der letzten Wochen in Ecuador, fand gestern der Weltgesundheitstag zum Thema der Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit der Weltbevölkerung statt. Durch häufigere und stärkere Überschwemmungen und eine in vielen Gebieten erhöhte Temperatur wird vor allem im Bereich der insektenübertragenden Krankheiten, wie Malaria, ein starker Anstieg besonders in unterentwickelten Ländern prophezeit. Da diese Thematik auch für die ecuadorianische Bevölkerung von Interesse ist, fand gestern in Guayaquil eine Messe zum Thema statt. Im Gebiet Malecon gab es 16 Messestände verschiedener Organisationen wie das Gesundheitsministerium und die Wassergesellschaft. Kinder waren eine besondere Zielgruppe und wurden durch Verkleidungs-, Kasperle- und Malaktionen angesprochen. Laut der Organisation "Panamericana de la Salud" sterben jedes Jahr 800.000 Personen durch kontaminierte Luft, 20.000 durch insektenübertragene Krankheiten und 60.000 durch Naturkatastrophen. Außerdem haben 2 Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem Wasser. Berit Düwel |
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Ecuador:
Die Quiteños dürfen sich in diesem Monat über gleich zwei musikalische Highlights freuen. Morgen gibt Bryan Adams ein Konzert im Coliseo General Rumiñahui; Tausende warten gespannt darauf, den Weltstar einmal live erleben zu dürfen. Generell ist die Musikszene im Land eher lokal geprägt. Daher freuen sich viele Menschen besonders über den Besuch des Kanadiers in Quito, da er Abwechslung, neue Ideen und Einflüsse in die heimische Musikszene bringt. Eine gute Woche später folgt ein Konzert von Maná im Estadio Olympico Atahualpa. Maná ist eine in Lateinamerika und darüber hinaus gefeierte mexikanische Rockband, deren Wurzeln in die 80er Jahre zurückreichen. So wird es im April für Musikfreunde bestimmt nicht langweilig werden! Britta Heidemann |
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Ecuador:
Am Montag wurde der sogenannte „Trebol“, ein sehr wichtiger Verkehrsknotenpunkt im Süden Quitos, von sehr heftigen Regenfällen unterspült. Dabei wurde niemand verletzt. Vorübergehend kam es zu einer Ausnahmesituation des Verkehrs in Quito. Die Schulkinder freuten sich jedoch darüber, da sie zwei Tage schulfrei bekamen. Da es schnell einen Umleitungsplan gab, hat sich die Situation wieder relativ normalisiert. Auch der Unterricht wurde (zum Ärger der Kinder) seit gestern wieder normal aufgenommen. Dennoch sind gestern einige Kinder um 4.30h aufgestanden um durch den starken Verkehr pünktlich zur Schule zu kommen. Dieses wird sich in den nächsten Tagen voraussichtlich verbessern. Auch die Reparaturarbeiten am „Kleeblatt“ („Trebol“) haben bereits eingesetzt. Berit Düwel |
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Ecuador:
Nachdem die Krise zwischen Ecuador und Kolumbien, ausgelöst durch einen Militärschlag gegen FARC-Rebellen auf ecuadorianischem Territorium, sich entschärft hatte, werden weiterhin in den Medien Anschuldigungen der Präsidenten verschiedener Länder veröffentlicht. Kolumbianische Medien wie auch US-Präsident Bush greifen Ecuadors Präsidenten Correa an und bezichtigen ihn der Kollaboration mit der FARC. Rafael Correa kontert dagegen mit dem Verdacht, dass diese Aussagen seine Regierung destabilisieren sollen. Das Säbelrasseln der letzten Wochen hat sich in eine Art Schattenboxen verwandelt. Auch wenn die Präsidenten der verschiedenen beteiligten Länder den Vorfall an der Grenze nutzen um sich in Szene zu setzen, sind die Länder Ecuador, Kolumbien und Venezuela nach wie vor sichere Reiseländer. Keine unserer viTouren ist durch die politische Situation gefährdet! Ute Weber |
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Ecuador:
Ein gemeinsam mit Umweltschutzorganisationen geplantes Projekt der ecuadorianischen Regierung sieht vor, das Ölfeld Ishpingo-Tambococha-Tiputini im Yasuní-Nationalpark nicht zu erschließen, um die selbstbestimmte Lebensweise der Indigenas und die Biodiversität der Region zu schützen. Die dem ecuadorianischen Staatshaushalt fehlenden Einkommen von bis zu 700 Millionen USD jährlich sollen zur Hälfte von der internationalen Gemeinschaft aufgebracht werden. In Zusammenarbeit mit Spanien wurde nun ein Modell ausgearbeitet, bei dem der spanische Staat Ecuador einen Schuldenerlass im Gegenzug für den Schutz der Region Yasuní anbietet. Ute Weber |
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